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  16.06.2010
Schlosstriathlon / Bikeman / Tischtennis-LJS / Bike-Biathlon

Erstens: Schlosstriathlon – Moritzburg

Die Karpfen werden sich wieder mal gewundert haben, als am vergangenen Samstag und Sonntag fast 1600 Athleten sich in die „Fluten“ rund um das Moritzburger Schloss stürzten. Schloss-Triathlon Moritzburg hieß es zum 2. Juniwochenende und Pulsschlag war mit einigen Startern wieder mittendrin statt nur dabei.
Samstag wurde die Langdistanz und Mitteldistanz von August dem Starken mit einem Kanonenschuss gestartet. Uwe Lissner, Sebastian Schulze und Mirko Eger legten die 1,9 km schwimmen, 90 km Rad und 21 km Lauf bei Temperaturen um die 25 Grad mit respektablen Platzierungen zurück.

Nachdem die ersten 400m beim schwimmen eher einem Boxkampf als einem Triathlon glich, wurde die restliche Schwimmdistanz ohne große Probleme und ohne Karpfenkontakt beendet. Die profilierte Radstrecke zeigte sich dieses mal nicht so windanfällig und mit schnellen Radzeiten konnten alle Starter zum laufen wechseln.
Zum Lauf musste eine 7 km Runde dreimal absolviert werden. Die kurzen giftigen Anstiege und der aufgeweichte Waldboden machte es zum laufen nicht gerade leichter und so konnten nur die guten Läufer sich noch weiter vor arbeiten.

Am Sonntag hieß es dann Olympischer und Jedermann Trithlon, natürlich wieder im Schlossteich, auf einer verkürzten Radrunde und die Laufrunde wurde auch auf 5 km geändert. Isabel Baldauf ging über die Olympische Distanz an den Start und konnte trotz einiger Quälerei auf der Laufstrecke ihre Zeit vom vorigen Jahr verbessern. Susanna Hanicke sprintete beim Jedermanntriathlon zum 16. Platz in der Frauenwertung und konnte sich damit im Feld von über 100 Frauen ganz vorn platzieren.


Ergebnisse:

Halbdistanz (1,9-90-21 km)
27. Mirko Eger, 4:46:12 h
157. Uwe Lissner, 5:26:23 h
255. Sebastian Schulze, 6:16:20 h

Olympische Distanz (1,5-40-10 km)
30. Isabel Baldauf, 3:26:24 h


Jedermann (0,75-20-5 km)
16. Susanna Hanicke, 1:26:47 h


Zweitens: Bikeman 2010

Der Bikeman rief und 14 Unerschrockene Mountainbiker begaben sich auf die von Bikeguide Steffen Helbig und Dirk Eger herausgesuchte Strecke. Los ging es 6 Uhr Klingenthal über Stock und Stein, Wurzel- und Trailpassagen hieß es dann gegen halb 10 Uhr - Frühstück auf dem Fichtelberg!
Die weitere Strecke führte durchs Steffens Mountainbike Revier rund um Cranzahl, über den Hirtstein bis nach Olbernhau. Zum Abschluss wurden noch die Höhenmeter addiert und ein paar Würstchen auf den Grill geschmort.


Drittens: TT-Landesjugendspiele

Alexandra Dietze belegte bei den Landesjugendspielen im Tischtennis den 1. Platz im Einzel und im Doppel. Ihre größere Schwester Anna-Maria konnte nach bestandenem Athletiktest bei den Langläufern am Vortag, den 3. Platz im Einzel und den 1. Platz im Doppel sichern.


Viertens: Bike-Biathlon Altenberg

Unser rasender Reporter Kai Gläßer war letztes Wochenende beim Bike-Biathlon in Altenberg zu Gast und das nicht ohne Grund, denn er musste seinen Sieg aus dem Vorjahr verteidigen. Lest selbst wie es ausgegangen ist…

Beim Bike-Biathlon starteten im Massenstartmodus zu erst die Biathlon-Profis und danach in 10er-Gruppen die Hobby-Fahrer. Die Rennen gingen jeweils über 2,6km MTB-Strecke mit zwei Schießeinlagen. Anschließend wurden für einen Staffelwettbewerb 2er-Teams aus den besten Hobby-Fahrern und den Profis gebildet. Da musste dann jeder Fahrer 3 Runden á 1,6km mit je einer Schießeinlage absolvieren.

In meinem Startblock versuchte ich vom Start weg Druck zu machen und konnte mich am Ende des ersten Anstieges an die Spitze des Feldes setzen. Im Schießstadion angekommen, hatte ich noch einen Fahrer aus Sebnitz am Hinterrad und hoffte, dass der Platz Nr.13 frei war an dem ich vorher meine Probeschüsse machen durfte. Allerdings waren wir schon auf die vor uns gestartete Gruppe aufgelaufen und ich musste einen anderen Stand anlaufen. Prompt waren dann auch 3 Fehler und somit 450 Extra-Meter für mich in der Strafrunde zu kreiseln. In Runde zwei kam ich dann auf Stand 13 mit nur 1 Schießfehler davon und ging mit Vollgas die letzte Runde an. Am höchsten Punkt der Runde waren dann die Beine voller Laktat und durch eine kleine Unaufmerksamkeit kam ich in einer kurzen Abfahrt von der Ideallinie ab. Grober Schotter und schmale Semi-Slicks vertragen sich aber in Kurven nicht ganz so gut und so nahm ich dann unfreiwillig kurz Bodenkontakt auf. Aber wer nicht stürzt fährt nicht am Limit, also schnell wieder aufs Rad und ab in die geteerte Steilwandkurve der Rollerstrecke.

Ergebnis: 6,3 Sekunden vor dem Zweitplatzierten ins Ziel gerettet. Wahnsinn!!!

An dieser Stelle möchte ich mal ein fettes Dankeschön an das Team um Dirk Eger im Pulsschlag-Laden in Olbernhau loswerden. Durch Ihre Unterstützung in dieser Saison bei der Wartung und Reparatur meines Bikes konnte ich immer pünktlich auf Top-Material zurückgreifen und so diesen Titel verteidigen.

Beim der anschließenden Staffel hatten wir irgendwie kein Glück am Schießstand, mit viel zu vielen Strafrunden landeten wir dann auf einem Platz im Mittelfeld, aber spannend war es trotzdem.

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