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02.06.2010
Powerman / Erzgebirgsradrennen / Albrecht allein im Wald...
Powerman - das ist sozusagen das Gegenstück zum Ironman, nur ohne den Schwimmteil. Der Powerman Germany fand zum zweiten mal hintereinander in Falkenstein / Vogtland statt und Andreas Preidel war für Pulsschlag-Erzgebirge mittendrin statt nur dabei. Außerdem gibt es den Erlebnisbericht von Kai Gläßer zum Erzgebirgsradrennen in Markersbach, welches mit einem Rekordbeteiligung dieses Jahr vollzogen werden konnte.
Ersten: Powerman - Germany
Am Samstag Nachmittag reiste ich nach Falkenstein/Vogtland um an der Einweisung und der Pasta-Party teilzunehmen. Dabei lagen zwei Umleitungen auf der Strecke. Die erste war sehr gut ausgeschildert (Geyer). Die Zweite (Wernesgrün) gar nicht :-(((. Das zeigt wiedermal, dass man entweder des Karte lesens (so man eine mit hat) mächtig sein muss oder eine Navi besitzen muss.
Die Laufstrecke war ein 8 km Wendepunkt Kurs leicht ansteigend durch den Wald nach Hammerbrücke. Auf dem Rad sollten zwei Runden auch auf einem Wendepunktkurs absolviert werden. Der Wendepunkt lag im Bereich Klingenthal. Das ermöglicht einen Blick zur neuen Skischanze. Als Abschluss stand nochmal ein Lauf auf der Strecke des ersten Laufes mit deutlich früherem Wendepunkt.
Die Wetterprognose für den Wettkampftag behielt leider recht, sodass schon im leichten Regen gestartet wurde. Vor dem Start war ich mir nicht wirklich sicher in der Bekleidungswahl. Am Ende des Radteiles musste ich mich noch 2 km durch Starkregen kämpfen. Leider waren durch diesen Regen auch meine in der Wechzselzone wartenden Laufschuhe durchgeweicht. Zum Glück hatte ich aber vorgesorgt und ein zweites Paar incl. Socken deponiert. Nach 4:28 min überquerte ich die Ziellinie meines zweiten Powerman-Duathlons.
Zweitens: Erzgebirgsradrennen
Also am Sonntag war endlich wieder ein Marathon in der Heimat zu fahren, und dann auch noch auf den höchsten Berg im Osten. Das ließ ich mir nicht nehmen. Aber gut Ding will Weile haben, und so fing der Tag schon wieder mal ziemlich holprig an. Schon auf der Fahrt nach Markersbach machten wir unfreiwillig Unmengen an Höhenmetern. Eine Umleitung jagte die Nächste und so sind aus einer Stunde Anfahrt fast zwei geworden. Gerade noch rechtzeitig zum Aufwärmen im Start-Ziel-Bereich angekommen, hetzte ich einige Kilometer hin und her um auf Betriebstemperatur für den langen Anstieg hoch zum Fichtelberg zum kommen.
Pünktlich zum Start fix in die Schlange eingereiht, schnell noch die Regenjacke in das Trikot gestopft und ab ging die Post. Schon in der ersten etwa 5km langen Steigung zerbröselte das Feld in Grüppchen. Die erste Gruppe war mit etwa 20 Fahrern für meinen Geschmack etwas zu schnell enteilt. Und so fand ich mich dann in der zweiten 5er-Gruppe ganz gut aufgehoben. Wir stellten schnell fest, dass wir mit vereinten Kräften den Einen oder Anderen aus der Führungsgruppe einsammelten. Oben auf dem Fichtelberg angekommen waren wir dann allerdings nur noch zu zweit.
Jetzt war der Moment gekommen, für den Die Regenjacke gedacht war: die lange Abfahrt. Doch mit Freude durfte ich feststellen, dass es merklich wärmer geworden war und sogar die Sonne etwas durchblinzelte. Gut, die Kehrseite der Medaille war, ich hatte die Jacke umsonst die ganzen 1100HM mit hoch geschleppt. Egal, jetzt ging es nur noch bergab, dachte ich. Aber ein zwei harte Steigungen, incl. Schlussanstieg hatten die Markersbacher dann doch noch eingebaut. So hatte ich dann auch den Zielsprint etwas verschlafen und so eine Top-Ten-Platzierung knapp vergeben.
Tolles Rennen, etwas matschig zwar von unten aber wenigstens trocken von oben. Und Platz 11 in der Gesamtwertung auf der 48km Strecke ist ein toller Erfolg für das Team Pulsschlag Erzgebirge.
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, soll heißen am 12.06. geht´s zur Titelverteidigung beim Bike-Biathlon nach Altenberg. Ich kann nur allen, die gern mal wissen möchten ob das mit dem Treffen beim Biathlon so einfach ist wie es im TV manchmal aussieht, raten: Auf nach Altenberg, dort darf jeder mal mitmachen, und einige unserer deutschen Biathlon Stars sind auch am Start!einige unserer deutschen Biathlon Stars sind auch am Start!
48km Strecke 11. Kai Gläßer 116. Thomas Rötzer 140. Gerd Schumann
28 km Strecke 145. Michael Landsberg 183. Sebastian Jürß
Drittens: Albrecht allein im Wald...
Albrecht allein im Wald... ach ne... unterwegs muss es ja heißen. Die 4. Auflage der Trans-Germany findet dieses mal nicht in den Mittelgebirgen statt, sondern startet in Garmisch-Partenkirchen und führt Bregenz. Albrecht ist der einzige Starter aus unserer Region und will die Sache mal genau unter die Lupe nehmen. 4 Etappen müssen dieses mal zurück gelegt werden, dafür sind diese aber mit ordentlich Höhenmeter gespickt. Wir drücken die Daumen!
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