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11.01.2010
43. Jizerska Padesatka
Schwierige Wachsbedingung, , Muskulus-Schibus-Schmerzen, aber trotzdem gut durchgekommen, so kann man den ersten Skimarathon der noch jungen Skisaison kurz und knapp beschreiben. Endlich kam der ersehnte Schnee, doch Tief Daisy hatte mit den winterfesten Erzgebirgern anscheinend doch ein einsehen und legte somit nur den Norden Deutschlands unter meterhohen Schnee. Die Anreise zum 43. Jizerska-Padesatka (25 und 50 km klassischer Skimarathon) im tschechischen Isergebirge verlief also ruhig und so konnten wir am Samstag noch kurz die Strecke und die Wachsbedingungen im Start/Ziel-Bereich testen. Hartwachs auf der Steigzone und den Klister zu Hause lassen, so lautet die eindeutige Devise für den Rennsonntag.
Die Ski mussten natürlich nicht erst ausprobiert werden, weil sich ja augenscheinlich nichts an den Bedingungen geändert hatte. Unser Chef-Techniker vom Dienst, Albrecht Dietze hatte den Braten gerochen und bot all sein wachstechnisches Können auf um für Steffen und Günter „steigfähige“ Ski in die Loipe zu bringen. Andere Wetterbedingungen am Start sorgten dafür, dass viele Skiläufer keinen „Stieg“ hatten und so waren leider auch die anderen Pulsschläger (Isabel, Lars, Steven und Mirko) davon betroffen. Auf das Können unseres Cheftechniker´s konnten wir leider nicht zurückgreifen und so gingen wir nach dem Start in den Anstieg und merkten natürlich sofort, dass unser Steigwachs keinen Grip auf dem marmorierten Schnee hatte. Es hieß also neben der Spur zu „tippeln“ oder den ersten 9 km Anstieg mit Doppelstockschub zu schieben… Im besagten Anstieg hatten wir plötzlich wieder „Stieg“ und so konnten wir den Großteil der 50 km Runde mit normaler klassischer Technik zurücklegen.
Isabel musste über die 25 km mehrmals den inneren Schweinehund überwinden, da sie keinen „Stieg“, keine Spuren und zu guter letzt auch noch einen „Hungerast“ hatte.
Über 4000 Skiläuferinnen und Skiläufer gingen am Sonntag über die 25 und 50 km Strecken in die Loipe. Als Sieger konnte sich der schwedische Skimarathon-Spezialist und Vasaloppet-Sieger Oskar Svärd hauchdünn vor Thomas Alsgaard (NOR) und dem tschechischen Lokalmatador Stanislav Rezac (CZE) in einer Zeit von 2:14:39 h durchsetzen.
Ergebnisse:
50 km 402. Lars Eckhardt, 03:08:37 h 489. Albrecht Dietze, 03:13:25 h 546. Mirko Eger, 03:16:33 h 730. Steffen Plewan, 03:27:11 h 769. Steven Liebscher, 03:29:22 h
25 km 242. Günter Dietze, 02:12:43 h 754. Isabel Baldauf, 03:36:28 h
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